Meiji-Universität, Tokyo

Seminar für Germanistik

Friedrich Wilhelm Riemer: Goethe. Bleistiftzeichnung, um 1810

Zur Gliederung einer Hausarbeit

Sie sollten schon zu Beginn Ihrer Arbeit eine genaue Gliederung entwerfen, die Sie später noch ändern können. Gliederungen geben nicht nur dem Leser einen Überblick über die Arbeit, sondern sie helfen auch dem Schreiber, einen systematischen Zusammenhang zwischen den Teilen der Arbeit herzustellen. Dieser Zusammenhang wird klar, wenn Sie das dezimale System benutzen:

  • 1. Einleitung
  • 2. Hauptteil
    • 2.1. Erster Teil des Hauptteils
    • 2.2. Zweiter Teil des Hauptteils
      • 2.2.1. Erster Teil des zweiten Teils
      • 2.2.2. Zweiter Teil des zweiten Teils
      • Usw.
    • 2.3. Dritter Teil des Hauptteils
    • Usw.
  • 3. Schluß
  • 4. Literaturverzeichnis

Eine konkrete Gliederung könnte so aussehen:

Einführung in das wissenschaftliche Arbeiten1

  • 0. Vorbemerkung
  • 1. Einleitung: "Auf den Schultern von Riesen"
  • 2. Bibliographieren, Informieren, Manuskripterstellen
    • 2.1. Fragestellung
    • 2.2. Bibliographien und Nachschlagewerke
      • 2.2.1. Fachbibliographien
      • 2.2.2. Lexika und Handbücher
    • 2.3. Manuskripterstellung: Vom Entwurf zur Reinschrift
  • 3. Ausblick: Von der Fernsicht des Zwerges
  • 4. Literaturverzeichnis
  • 5. Anmerkungen

Formatvorlagen

Am besten arbeiten Sie mit Formatvorlagen (Templates). In MS-Word können Sie die Formatvorlage hausarbeit.dot verwenden. Darin ist auch die Gliederung schon definiert.


1 Nach Ursula Renner-Henke: Einführung in das wissenschaftliche Arbeiten. Einführende Literatur, Materialien und Hinweise. Deutsches Seminar II der Universität Freiburg (1998). URL: http://www.germanistik.uni-freiburg.de/seminare/einf/Einfwa.htm (Januar 2003).