J. W. Goethe: Kopfprofile. 1787/88

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Goethe, Kopfprofile

1787/88. Bleistift, Feder in Braun, graubraun laviert, auf weißem Papier. 15,0 * 24,6 cm. Stiftung Weimarer Klassik, Museen

Hintereinander gestaffelt erscheinen die klassischen Profile von drei Männern und einer Frau, die einem Idealtypus antiker Kunst nachempfunden sind und an numismatische Vorbilder oder an Reproduktionsstiche nach Antiken im Umrißstil erinnern. Die Kontur wird klar herausgearbeitet und anhand eines einheitlichen Schattierungsschemas modelliert. Auf diese Weise übte Goethe im Winter 1787/88 konsequent einen Kanon der Idealformen zur Kopfdarstellung ein, die nun nicht mehr den individuellen Charakter, sondern den generellen Typus ergreifen will.

Aus: Goethe und die Kunst, S. 137

<http://www.kisc.meiji.ac.jp/~mmandel/recherche/goethe_kopfprofile.html>
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