J. H. W. Tischbein, J. G. Schütz, F. Bury: Goethe in der Campagna. Um 1787

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Tischbein u. a., Goethe in der Campagna

Um 1787. Feder in Schwarz auf Papier, aquarelliert, 13,2 * 21 cm. Aus Goethes Besitz, jetzt Goethe-Nationalmuseum

Das berühmteste aller Goetheportraits, Tischbeins Ganzfigurenbild, das heute im Frankfurter Städel ausgestellt ist, hat Goethe nie vollendet gesehen. Die gemeinsame Reise von Goethe, Tischbein und Kniep nach Süditalien unterbricht die Arbeit an dem in den römischen Künstlerkreisen vielbesprochenen Gemälde, eine kontinuierliche Weiterführung gibt es offenbar nicht, denn das Gemälde ist entgegen Tischbeins Gepflogenheiten weder signiert noch datiert.

[...] Goethe besaß außer der kleinen Skizze von 1786, kaum größer als ein Kartenblatt, eine kleinere Fassung des Tischbein-Gemäldes, eine aquarellierte Federzeichnung auf Papier.

[...] Der uralte Heinrich Meyer, als Augenzeuge befragt, erinnert sich, daß die Aquarellzeichnung ein kollektives Werk sei: Ich glaube im Umriß W. Tischbeins Feder, in der Landschaft den G. Schütz aus Frankfurt zu erkennen, und ausgetuscht ist die Figur, wenn ich nicht sehr irre, von Fr. Bury aus Hanau; alle waren damals Hausgenossen von Kayser und Goethe.

Aus: Wiederholte Spiegelungen, Erster Teil, S. 332

<http://www.kisc.meiji.ac.jp/~mmandel/recherche/goethe_campagna_tischb_ua.html>
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