Friedrich Wilhelm Delkeskamp: Das Elternhaus J.W. v.Goethes am Großen Hirschgraben in Frankfurt am Main. Vor 1823

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F.W. Delkeskamp, Goethes Elternhaus

Vor 1823. Feder in Schwarz, aquarelliert, mit gezeichneter Umrandung auf Papier, 18 * 13 cm. Signatur unten links: Nach der Natur gez: v F.W. Delkeskamp. Goethe-Nationalmuseum

Delkeskamp hat das Aquarell auf einer Reise durch Deutschlan gefertigt und durch Hinzufügung der Figur des Erklärers und zweier Zuhörer deutlich mit touristischem Aspekt versehen. Demnach wurde das Elternhaus Goethes, damals im Besitz der Familie Roessing, schon 1823 als verehrungswürdiges Besichtigungsobjekt verstanden. [...]

Seine auf Delkeskamps Zeichnung abgebildete Gestalt erhielt das Haus 1755, als Johann Caspar Goethe das nördlich angrenzende Nebenhaus mit der Malzdarre zur Erweiterung des Haupthauses mit einbezog. [...] Goethe selbst schildert die Phasen des Umbaues und der Wiedereinrichtung des Hauses aus eigenem Erleben im Ersten Buch des Ersten Teiles von Dichtung und Wahrheit.

Aus: Wiederholte Spiegelungen, Erster Teil, S. 169

<http://www.kisc.meiji.ac.jp/~mmandel/recherche/goethe_elternhaus_delkesk.html>
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