Heinrich Christoph Kolbe: Goethe als Dichter und Künstler vor dem Vesuv. 1826

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H.Chr. Kolbe, Goethe

1826. Öl auf Leinwand. 222,3 * 156,4 cm. bez. 'Kolbe f. 1826'. Thüringer Universitäts- und Landesbibliothek, Jena

Der Düsseldorfer Maler war durch seine Teilnahme an den Weimarer Preisaufgaben (1799 Preisträger) mit Goethe bekannt. In Paris bei Vincent und Gérard als Porträtmaler ausgebildet, erhielt er von Carl August den Auftrag, verschiedene Bildnisse, u. a. von Goethe, anzufertigen. 1822 entstand zunächst ein offizielles Brustbild mit Orden, anschließend im Auftrag für die Jenaer Universitätsbibliothek dieses lebensgroße ganzfigurige Bildnis. Am 14.9. 1826 traf es in Weimar ein, Goethe urteilte: ... ich für meine Person finde es nicht erfreulich; andere sehen es wenigstens zweifelnd an und mögen sich nicht gern darüber äußern (15.9. 1826 an Meyer). Das Bild stelle Goethe am Tag des Abschieds von Italien dar, schreibt Kanzler Müller an Schlosser ... es ist trefflich gemalt und sehr gut getroffen. (...) Goethe zeichnet, dichterisch schaffend, eben die Worte: 'Nicht vorbei, es muß erst frommen!' [aus dem Festegedicht an die Kaiserin-Mutter vom Jahre 1813] in seine offene Schreibtafel ein....

Aus: Goethe und die Kunst, S. 172

<http://www.kisc.meiji.ac.jp/~mmandel/recherche/goethe_kolbe.html>
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